Infertilität und ein damit einhergehender unerfüllter Kinderwunsch führen bei vielen betroffenen Paaren zu einem großen Leidensdruck. Glücklicherweise gibt es Zentren, in denen Endokrinolog:innen und Reproduktionsmediziner:innen Paare oder Singles auf dem Weg mit verschiedensten Therapiemöglichkeiten zum langersehnten Wunschkind begleiten. Dass es auf diesem in Deutschland verschiedenste Hürden und Einschränkungen gibt und warum eine vermehrte Aufklärung bereits in der Schule enorm wichtig wäre, darüber haben wir mit Luisa Völckers, Ärztin im fertilitycenter Schleswig-Holstein, gesprochen.

Luisa, welche Voraussetzungen müssen bei einem Paar mit Kinderwunsch für einen Ersttermin im fertilitycenter vorliegen?

Man muss keine Voraussetzungen erfüllen. Jede:r mit Kinderwunsch und Leidensdruck kann bei uns vorstellig werden. Der erste Termin wird grundsätzlich erstmal über die Krankenkasse abgerechnet. Außerdem machen wir nicht nur Kinderwunschbehandlungen, sondern wir helfen auch Paaren, die mehrere Fehlgeburten hatten. Bei der sogenannten habituellen Abortneigung übernehmen wir dann u. a. die weitere Abklärung und Diagnostik. Wir haben darüber hinaus eine Hormonsprechstunde, in die Frauen mit Zyklusstörungen oder anderen Hormonfragen kommen können. Auch Transgender richten sich häufig an uns, um Hormonbehandlungen durchführen zu lassen. Wir behandeln zudem Patient:innen vor keimzellschädigender Therapie, z. B. vor Chemotherapien bei Krebserkrankungen.

Luisa Völckers, Ärztin im fertilitycenter Schleswig-Holstein

Das heißt, man benötigt keine Überweisung der/s Gynäkolog:in?

Genau! Wir hören immer wieder von Patient:innen, dass ihnen davon abgeraten wurde, sich „schon“ in einer Kinderwunschsprechstunde vorzustellen, obwohl zum Teil bereits jahrelanger Kinderwunsch besteht. Patient:innen fühlen sich oftmals bezüglich ihres Leidensdrucks nicht richtig verstanden und werden mit Sätzen wie „Das wird schon noch von ganz alleine klappen“ buchstäblich alleine gelassen. Von daher ist es so wichtig, dass Paare wissen, dass sie auch aus Eigeninitiative zu uns kommen können.
Vor dem ersten Gespräch füllen die Patient:innen einen Erstgesprächsfragebogen mit Anamnesefragen aus, wie z. B. „Wie lange besteht schon Kinderwunsch?“, „Wie lange wird schon nicht mehr verhütet?“, „Gibt es allgemeine Grunderkrankungen?“, „Gibt es Medikamente, die eingenommen werden?“ oder „Wurde schon etwas im Bereich Kinderwunschtherapie oder -diagnostik gemacht?“ Durch die Antworten erhalten wir einen groben Überblick.
In dem Fragebogen wird auch abgefragt, wie die Patient:innen auf uns aufmerksam geworden sind und ja, viele Patientinnen kommen über ihre:n Frauenärzt:in zu uns, aber es kommen auch viele auf Empfehlung von Freund:innen und Bekannten sowie über Social Media.

Was sind die ersten Schritte, die nach dem Erstgespräch erfolgen?

Als allererstes wird Diagnostik gemacht. Wir zeigen in den Erstgesprächen immer ein Bild der Gebärmutter mit Eileitern und Eierstöcken und erklären daran, wie der Zyklus der Frau abläuft und was u. a. zum Schwangerwerden wichtig ist. Des Weiteren wird erklärt, was man heutzutage für Diagnostik im Bereich Kinderwunsch machen kann. Zum Standard gehören z. B. die Zyklusdiagnostik und die gynäkologische Basisuntersuchung sowie die Spermiogrammdiagnostik und bei einigen Patient:innen die Eileiterdurchgängigkeitsprüfung. Viele kommen mit der Vorstellung, dass sie erstmal ein halbes Jahr Diagnostik durchlaufen, das geht am Ende viel schneller als gedacht.

Bei der Zyklusdiagnostik wird u. a. überprüft: Ist der Zyklus regelmäßig? Gibt es eine Indikation, den kompletten Hormonstatus zu kontrollieren, oder reicht es, vielleicht nur bestimmte Hormone zu bestimmen? Viele Frauen kommen mit dem Wunsch, einen kompletten Hormonstatus erstellen zu lassen. Es ist manchmal schwer zu erklären, dass nicht immer alle Hormone bestimmt werden müssen, wenn z. B. keine Konsequenz daraus zu ziehen wäre. Bei Frauen mit unregelmäßigem Zyklus ist das anders.

Zum Thema gynäkologische Basisdiagnostik: Wir machen einen Ultraschall von Gebärmutter und Eierstöcken, um uns ein generelles Bild der Anatomie und möglicher Erkrankungen zu machen. Zusätzlich schicken wir alle Patientinnen zu ihren Frauenärzt:innen für eine aktuelle Krebsvorsorgeuntersuchung.

Zum Thema Spermiogramm-Diagnostik: Diese Diagnostik ist immer ein fester Bestandteil der Kinderwunschdiagnostik.

Zum Thema Eileiterdurchgängigkeitsprüfung: Nicht bei allen Frauen ist es notwendig, eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung zu veranlassen. Das Problem ist, dass wir die Eileiterdurchgängigkeit mit einem einfachen Ultraschall nicht überprüfen können. Eileiter werden laut Goldstandard mittels Bauchspiegelung überprüft, eine sogenannte laparoskopische Chromopertubation wird durchgeführt. Der Bauch wird dabei mit Gas aufgefüllt und eine Kamera wird über den Bauchnabel in die Bauchhöhle geführt. Es wird dann mit einer Blauflüssigkeit, die über die Gebärmutter in die Eileiter gespült wird, überprüft, ob diese durchgängig sind. So ein Eingriff ist nicht immer indiziert, z. B. wenn die Spermien des Mannes keine gute Qualität haben und eine künstliche Befruchtung als Therapie durchgeführt werden muss. Wir sind mit der Indikationsstellung der Chromopertubation eher vorsichtig und raten nur in ganz bestimmten Fällen dazu, z. B. wenn Risikofaktoren für Eileiterschäden vorhanden sind.

Wichtig zu wissen ist, dass man nicht immer einen Grund für den unerfüllten Kinderwunsch findet, das nennen wir dann „idiopathische Sterilität“. Diese Diagnose ist für viele Patient:innen ganz besonders frustrierend, da es immer einfacher ist, wenn man „einen Grund“ für den unerfüllten Kinderwunsch findet.

Was passiert nach der Diagnostik?

Meistens dauert die Diagnostik ein bis maximal zwei Monate. Wir versuchen immer, dass Patient:innen relativ schnell ihre Termine bekommen, denn wir wissen, wie groß der Leidensdruck in diesem Bereich ist. Ein typischer Zeitplan sieht wie folgt aus: Erstgespräch – Diagnostik – Folgegespräch. Im Folgegespräch schauen wir uns gemeinsam mit den Paaren die Ergebnisse der Diagnostik an und geben unsere ärztliche Empfehlung bezüglich der Therapie ab. In dem Zusammenhang wird über die Kostenübernahme durch die Krankenkassen gesprochen, denn das ist ein großes Thema. In Deutschland wird nicht alles an Kinderwunschtherapiekosten zu 100 Prozent von den Krankenkassen übernommen.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, damit die Krankenkasse eine Behandlung bezahlt?

Es kommt darauf an, wie man versichert ist. Da gibt es verschiedene Konstellationen. Wenn beispielsweise beide Partner gesetzlich versichert sind, erwarten die Kassen, dass beide Partner über 25 Jahre alt sind, die Frau unter 40 Jahre, der Mann unter 50 Jahre und das Paar verheiratet ist. Erst dann werden Behandlungskosten übernommen und in der Regel nur zu 50 Prozent. Es gibt Kassen, die auch mal mehr oder 100 Prozent übernehmen, aber das wird zurzeit immer weniger. Wenn wir über Kosten einer Behandlung sprechen, dann kommt es natürlich ganz darauf an, was man für eine Therapie benötigt. Die günstigste Therapie kostet z. B. knapp unter 100 Euro, aber wenn man eine künstliche Befruchtung durchführt, zahlen die Paare mit dem 50 Prozentanteil 1400 bis 1600 Euro pro Versuch selbst.

Wenn man gemischt versichert ist, also eine:r privat und eine:r gesetzlich, wird es noch komplizierter. Dann muss man ganz individuell schauen, wie die Kostenübernahme in diesem Fall geregelt wird. Bei den privaten Krankenkassen ist es so, dass ganz andere Bedingungen für eine Kostenübernahme erfüllt sein müssen als bei den gesetzlichen Kassen. Der/die Versicherte muss z. B. Verursacher:in des Kinderwunschs sein und wir müssen nachweisen, dass wir mehr als 15 % Erfolgsaussicht pro Versuch haben. Wenn beispielsweise der Mann privat versichert ist und ein schlechtes Spermiogramm aufweist, dann kann man eine Kostenübernahme über die private Krankenkasse laufen lassen, es werden dann i. d. R. alle Kosten übernommen.

Erfüllt man keine der geforderten Bedingungen der Kassen, muss man eine Behandlung selber bezahlen. Leider müssen zurzeit alle Singlefrauen sowie lesbische Paare und Paare, die eine Samenspende benötigen, die kompletten Kosten selbst bezahlen, egal, ob sie die übrigen Kriterien erfüllen oder nicht.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Versuch funktioniert?

Das ist individuell ganz unterschiedlich. Es ist u. a. abhängig vom Alter der Frau. Eine jüngere Frau hat i. d. R. mehr Wahrscheinlichkeit pro Versuch als eine ältere Frau. Die Eizellqualität hängt vor allem vom Alter der Frau ab. Es hängt auch davon ab, welche Art der Therapie wir wählen, also Inseminationsbehandlung (Übertragung von Samenzellen in die Gebärmutter) oder künstliche Befruchtung. Wenn wir z. B. eine künstliche Befruchtung durchführen, dann gibt es Tabellen vom Deutschen IVF-Register (DIR), in denen man die Wahrscheinlichkeiten pro Versuch und Alter der Frau nachschauen kann.

Das heißt, man kann eigentlich schon mal davon ausgehen, dass man mehrere tausend Euro zur Verfügung haben muss, um mehrere Zyklen bezahlen zu können?

Wenn wir über künstliche Befruchtungen sprechen, dann ja. Es kann natürlich auch beim ersten Mal direkt klappen, dann zahlt man weniger. Dies sind dann die schönen Verläufe, die wir uns für jedes Paar wünschen. Aber es kann natürlich auch anders laufen, viele Paare benötigen mehrere Versuche.

Wie begründen die Kassen die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme? Warum muss man zum Beispiel verheiratet sein?

Das weiß ich auch nicht! Ich vermute, das stammt aus alten Zeiten, in denen man gedacht hat, dass verheiratete Paare bessere Eltern darstellen als unverheiratete Paare, was natürlich komplett überholt und meiner Meinung nach diskriminierend ist. Leider ist die Gesetzgebung in Deutschland in diesem Bereich recht rigide und veraltet. Aber diese Problematik besteht nicht nur im Bereich der Kostenübernahme. Man muss sich nur unser strenges Embryonenschutzgesetz anschauen. Neue Diagnostik-und Therapieverfahren werden darin gar nicht berücksichtigt und abgedeckt, was ein großes Problem für deutsche Reproduktionsmediziner:innen darstellt und uns im internationalen Vergleich ziemlich zurückwirft.

Wie gut ist Deutschland in Sachen Kinderwunschbehandlung im Vergleich zu anderen Ländern aufgestellt? Wie sieht es in anderen Ländern aus?

Ich weiß nicht, wie es im Detail mit der Kostenübernahme in anderen Ländern aussieht, aber die Behandlungen, die in anderen Ländern erfolgen dürfen, gehen sehr viel weiter als bei uns. Seit 2019 haben wir ein neues Samenspenderregistergesetz, welches die Samenspende regelt. Seitdem arbeiten wir auch mit Singlefrauen und lesbischen Paaren, das ging vorher leider alles nicht so einfach. Im Ausland ist das u. a. schon länger erlaubt. Ähnlich sieht es aus, wenn wir das Thema Eizellspende betrachten: Die Eizellspende ist laut Embryonenschutzgesetz in Deutschland verboten. Wenn also ein Paar zu uns kommt und der Mann aufgrund einer Azoospermie (keine Spermien im Ejakulat) nicht zeugungsfähig ist und auch eine Gewebeuntersuchung des Hodens frustran ist, dann dürfen wir dem Paar mit einer Samenspende helfen. Wenn es ein Problem mit den Eizellen der Frau gibt, können wir den Paaren nicht weiterhelfen, da sind uns die Hände gebunden. Das ist meiner Meinung nach ungerecht, entbehrt jeglicher Logik und ist diskriminierend uns Frauen gegenüber. Das hat für mich auch etwas mit Gleichberechtigung zu tun. In anderen europäischen Ländern ist dies anders.

Aber wenn wir schon von Gleichberechtigung und Diskriminierung sprechen, dann sollten wir auch an unsere Singlefrauen und gleichgeschlechtlichen Paare denken, die ihre Behandlungen komplett selbst finanzieren müssen. Meiner Meinung nach drängen wir viele dieser Frauen dazu, andere Wege zu wählen, um schwanger zu werden. Es ist definitiv günstiger, in einem Nachtclub einen Mann aufzureißen und mit nach Hause zu nehmen, als verantwortungsbewusst zu uns zu kommen. Was wir diesen Frauen (und auch den entstehenden Kindern) an gesundheitlichen und körperlichen Risiken dabei zumuten, ist enorm. Und wir haben viele Frauen, denen eine Selbstzahlerbehandlung zu teuer ist oder sie in enorme finanzielle Schwierigkeiten bringt. Dieses Thema muss unbedingt angegangen werden.

Glaubst du, das wird in naher Zukunft passieren?

Ich war vor Kurzem auf einem Kongress in Berlin und habe einen Vortrag von einer jungen Politikerin (leider habe ich den Namen vergessen) gehört, die sich sehr für das Thema Eizellspende interessierte und sich aktuell für das Thema einsetzt. Sie sagte, ihre Partei sei dabei, dieses Thema in der derzeitigen Regierungsperiode anzustoßen. Aber sowas dauert ja immer Jahre. Und jetzt kommt nach Corona noch der Ukrainekrieg hinzu und da gibt es dann natürlich viele andere Themen, die vielleicht eher auf der Tagesordnung unserer Politiker:innen stehen. Aber ich wünsche es mir sehr, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Das heißt, Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern, was die Möglichkeiten betrifft, schlecht aufgestellt und das wird noch eine Weile so bleiben?

Ja, was Eizellspende oder die genetische Untersuchung von Embryonen angeht, schon. Diese Themen sind bei uns entweder verboten oder sehr streng geregelt. Was die genetische Untersuchung von Embryonen angeht, kann ich die Vorsicht im Hinblick auf unsere deutsche Geschichte verstehen. Aber man muss sagen, es geht ja nicht darum, Embryonen nach Geschlecht, Haarfarbe oder Augenfarbe auszusortieren, sondern darum, bestimmte erbliche, zum Teil letale Krankheiten frühzeitig zu entdecken oder Chromosomenfehler, die den Organismus gar nicht erst lebensfähig machen. Somit könnten ggf. auch Fehlgeburten eher vermieden werden als ohne Untersuchung und somit viel Leid verhindert werden. Natürlich ist mir klar, dass das alles eine Gratwanderung ist und solche Zwecke schnell missbraucht werden können, dennoch wünsche ich mir mehr Fortschritt in diesem Bereich, damit wir mit unseren internationalen Kolleg:innen mithalten können.

Welche Möglichkeiten gibt es denn in Deutschland überhaupt, wenn man einen unerfüllten Kinderwunsch hat?

Wir haben bei uns im fertilitycenter drei unterschiedliche Behandlungszweige:

  • Stimulation mit Verkehr zum Optimum: Wenn der Mann zum Beispiel ein gutes Spermiogramm hat und die Frau eine Zyklusstörung, dann helfen wir mit einer Stimulationstablette ein wenig nach und monitoren den Zyklus mittels Ultraschall und Blutentnahmen. Dann wird der Eisprung ausgelöst und Geschlechtsverkehr zum optimalen Zeitpunkt gehabt. Diese Behandlung wird komplett von den Krankenkassen übernommen.
  • Inseminationsbehandlung: Bei den Inseminationen schauen wir uns auch den Zyklus (stimuliert oder nicht stimuliert) der Frau genau an. Wir machen einen Ultraschall mit Hormonbestimmungen und gucken, wann der perfekte Zeitpunkt ist, um die Samenzellen in die Gebärmutterhöhle zu spritzen. Diese Behandlung können wir nur durchführen, wenn die Spermien eine ausreichende Qualität aufweisen und die Eileiter offen sind.
  • Künstliche Befruchtung: Bei dieser Behandlung stimulieren wir die Frau mit Hormonen, um dann alle Eizellen, die sich entwickelt haben, in einer kleinen OP (5 bis max. 10 Minuten) zu entnehmen. Das ist wie bei einer Darmspiegelung – man erhält ein Schlafmittel sowie Schmerzmittel – und wir entnehmen die Eizellen. Diese werden anschließend im Labor mit den Samenzellen befruchtet und dann übertragen wir ein paar Tage später den oder die Embryonen (bis max. 3 in Deutschland).

Dauert die künstliche Befruchtung am längsten, weil für sie mehr Vorbereitungen getroffen werden müssen?

Das kann man tatsächlich so pauschal gar nicht sagen. Die Behandlungen an sich dauern ca. gleich lang, nämlich ungefähr 4 Wochen – von Zyklusanfang bis Schwangerschaftstest. Nur die Schritte und Methoden, die man während dieser Zeit durchläuft, sind andere. Bei einer Stimulation müssen die Frauen häufiger zu uns kommen, damit wir das Eibläschenwachstum unter den Medikamenten kontrollieren können, während bei einer Behandlung im Spontanzyklus manchmal nur ein Ultraschalltermin notwendig ist.

Gibt es Erkrankungen, die vermehrt zu einem unerfüllten Kinderwunsch führen?

Da gibt es viele verschiedene Erkrankungen, die eine Rolle spielen. Endometriose ist z. B. ein großes Thema bei uns. Auch Frauen mit Gebärmuttermyomen (gutartige Muskelknoten der Gebärmuttermuskelschicht) können unter Einschränkungen in der Fertilität leiden, vor allem wenn die Myome die Schleimhaut der Gebärmutter eindrücken (sogenannte submuköse Myome). Grundsätzlich gehört bei jeder Diagnostik ein gynäkologischer Ultraschall dazu, bei dem wir uns die Gebärmutter und Eierstöcke in Ruhe angucken.

Dann gibt es noch die Eileiterverschlüsse. Wenn beide Eileiter verschlossen sind, können wir eine künstliche Befruchtung durchführen, um die Eileiter zu umgehen. Gründe für Eileiterverschlüsse können z. B. Verklebungen nach großen Bauchoperationen, Chlamydieninfektionen sowie andere Eileiterentzündungen oder Endometrioseerkrankungen sein.

Außerdem kommen regelmäßig Spermiogramme mit eingeschränkter Qualität vor. Wir beurteilen Spermiogramme u. a. nach Volumen, Konzentration, Gesamtanzahl, Beweglichkeit und Aussehen der Spermien. Wenn es Auffälligkeiten gibt, werden die Männer i. d. R. zum Urologen zur körperlichen Untersuchung und zum Hormonstatus geschickt und manchmal auch zur genetischen Untersuchung, um nach potenziellen Gründen zu suchen. Es wird in unserem Erstgesprächsfragebogen bereits nach Risikofaktoren für eingeschränkte Spermiogramme gefragt. Viele Auffälligkeiten bleiben jedoch unerklärt und sind somit idiopathischer Natur.

Eine große Rolle beim Thema Kinderwunsch und Fruchtbarkeit spielt das Alter der Paare und vor allem der Frau. Einen großen Unterschied macht es da, ob z. B. eine Frau über dem 40. Lebensjahr schon eine lange Zeit einen unerfüllten Kinderwunsch mit ihrem Partner hat, oder als Singlepatientin oder lesbische Frau ohne vorherige Versuche schwanger zu werden, zu uns kommt. Das wirkt sich dann auch auf die Therapieempfehlung unsererseits aus. Grundsätzlich gilt dann: je schneller wir mit der Behandlung nach abgeschlossener Diagnostik starten können, desto besser ist es für die Schwangerschaftschancen. Grade das Thema „Alter“ ist häufig ein sehr schwieriges Thema in unseren Gesprächen, weil wir es natürlich mit Altersklassen zu tun haben, die nicht richtig „alt“ sind und sich verständlicherweise auch nicht alt fühlen – aus reproduktionsmedizinischer Sicht jedoch „alt“ sind. Ich erinnere mich an eine Patientin, die mir zu verstehen gab, sie habe ganz junge Eizellen, weil sie sich noch so jung fühle und so jung aussehe. So leicht ist das aber leider nicht. Solche Gespräche sind dann manchmal gar nicht so leicht zu führen.

Ist die Zahl der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch in den vergangenen Jahren angestiegen?

Ja, bei uns im Zentrum haben wir von Jahr zu Jahr mehr Patient:innen, die unseren Rat und unsere Hilfe suchen.
Ich glaube, das liegt zum einen daran, dass die Aufmerksamkeit und die Präsenz dieses doch häufig schamhaft besetzten Themas „unerfüllter Kinderwunsch“ mittlerweile eine andere ist als früher. Patient:innen trauen sich, eine Kinderwunschklinik aufzusuchen, weil sie von Freund:innen und Bekannten Mut zugesprochen bekommen und merken, dass sie nicht die einzigen Paare sind, bei denen es „nicht klappt“.
Außerdem beobachten wir, dass der Kinderwunsch gerade bei Akademiker:innen zeitlich immer weiter nach hinten rutscht und somit die Fruchtbarkeit zum Zeitpunkt des Kinderwunschstarts eine andere ist als bei jüngeren Frauen.
Ich befürchte, dass unter dem aktuell vorherrschenden „Antihormon-Hype“ unter vielen jungen Frauen, mit der Konsequenz, dass immer weniger Antibabypillen verschrieben und eingenommen werden, sich in Zukunft mehr Endometriose-Erkankungen und somit mehr Endometriose-bedingte Subfertilitäten manifestieren werden. Die Therapie der Endometriose ist im konservativen Setting eine Hormonbehandlung und wenn nun weniger Hormone zur Empfängnisverhütung eingenommen werden, könnten insgesamt in Zukunft mehr ausgeprägte Endometriose-Erkrankungen vorliegen, die vielleicht sonst durch eine langjährige Pilleneinnahme verhindert worden wären. Aber das ist reine Spekulation.

Haben die Paare, die zu euch kommen, meistens einen ersten Kinderwunsch oder kommt es auch häufiger vor, dass Paare bereits Kinder haben und dann bei einem weiteren Kinderwunsch mit Unfruchtbarkeit zu kämpfen haben?

Beides kommt vor. Die Paare, die in der Vergangenheit bereits spontan gezeugt haben, gibt es natürlich auch, aber seltener. Die meisten Paare kommen mit einer primären Sterilität zu uns, das heißt, dass die jeweilige Frau vorher noch nie schwanger gewesen ist. Viele von denen kommen dann für das zweite oder dritte Kind auch wieder zu uns.

Was ist deiner Meinung nach der Grund, weshalb das Thema Kinderwunschbehandlung immer noch ein Tabu ist – und wie kann man es enttabuisieren?

Ich glaube, es sind mehrere Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen. Einmal ist Sexualität an sich immer noch für viele ein schwieriges Thema. Nicht mehr so ausgeprägt wie früher vielleicht, aber ich kenne es persönlich auch aus meinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Mit einigen Freund:innen habe und werde ich wahrscheinlich nie über Sexualität sprechen, weil es für sie einfach ein Tabuthema ist, über das nicht gesprochen wird. Und dann ist da noch das Thema der Scham, „dass es bei uns nicht klappt“. Schließlich soll Kinderkriegen ja das Natürlichste der Welt sein, das haben Generationen um Generationen geschafft, und dann scheint es auch im Freundes-und Familienkreis immer sofort zu klappen. Da möchte man dann nicht derjenige/diejenige sein, bei dem/der es nicht klappt. Doch der Schein trügt. Der Perfektionismus, der auf allen Ebenen – Körper, Geist und Seele – zu erfüllen ist, ist in unserer Gesellschaft so fordernd, dass ein „Nichtkönnen“, „Nichtentsprechen“, „Kranksein“ als so schlimm empfunden wird, dass es Menschen zum Schweigen bringt/zwingt. Ich höre immer wieder den gleichen Satz von Patient:innen: „Es ist ja der reine Wahnsinn, wie viel bei Ihnen los ist. Ich hätte nie gedacht, dass so viele Menschen Probleme beim Schwangerwerden haben.“
Es sind enorm viele Paare von unerfülltem Kinderwunsch betroffen. Es muss insgesamt mehr Aufklärung und mehr kommuniziertes Miteinander stattfinden. Was ist schon natürlich und was ist Natürlichkeit?

Vielleicht ist es auch eine Art Selbstschutz, wenn man in einer Kinderwunschbehandlung steckt und es hat dann wieder nicht geklappt hat, dass man nicht ständig mit dieser Enttäuschung konfrontiert werden möchte?

Ja, genau. Die Erwartung und das Mitleid der anderen quält. Das ist auch etwas, was ich durchaus gut verstehen kann. Trotzdem denke ich, dass es sinnvoll ist, sich zumindest einen guten Freund/eine gute Freundin herauszupicken, um auch mal Dampf ablassen zu können. Der Weg und die Behandlung sind nicht immer einfach und häufig leidet auch die Paarbeziehung stark unter dem Thema. Selbstschutz und Scham sind hier meiner Meinung nach die häufigsten Gründe. Gerade wenn Männer mit schlechten Spermiogrammen auffallen, können Gespräche durchaus schwierig werden.

Gibt es Faktoren, die das Sperma verschlechtern? Zum Beispiel Alkohol oder Rauchen?

Ja, natürlich ist es so, dass Alkohol und Nikotin die Fruchtbarkeit einschränken. Ich denke aber auch, dass alles in einem gesunden Maße zu betrachten und bewerten ist. Wenn ich als Ärzt:in den Paaren sofort alles verbiete, dann löse ich damit viel Druck aus und interveniere in das wahrscheinlich bereits sehr strikte Lebensmuster von Geschlechtsverkehr an bestimmten Tagen und Stunden, ständiges Urinieren auf Streifentests, Bierverboten an Männerabenden usw. Es gibt so viele Männer dort draußen, die trotz ein bis zwei Bier an einem Wochenendabend mit Freund:innen problemlos Kinder zeugen, dass diese Faktoren meiner Meinung nach niemals der einzige Grund für Unfruchtbarkeit bzw. schlechte Spermiogramme beim Mann sein können. Ich rede hier aber von verantwortungsvollem und mäßigem Konsumverhalten! Ganz anders sieht es natürlich bei Alkoholikern und Kettenrauchern aus, das ist keine Frage, das muss unterlassen werden. Insgesamt muss man sagen und das kommuniziere ich auch, dass ein idealer Faktor für gute Spermiogramme natürlich eine gesunde Lebensweise ist und das heißt natürlich auch ausreichend Sport zu treiben, sich gesund zu ernähren, ein Rauschmittelverzicht einzuhalten usw.

Wir alle legen sehr viel Wert darauf, dass unsere weiblichen Patientinnen, die schwanger werden wollen, unverzüglich auf Nikotin und Alkohol verzichten, und zwar spätestens ab Behandlungsbeginn. Wenn dann aber jemand am Zyklusanfang, also zu Blutungsbeginn, dann wenn es (mal) wieder nicht geklappt hat mit dem Schwangerwerden, ein Gläschen Wein mit Freund:innen trinkt, dann bringt das sicherlich auch viel Entspannung und Normalität zurück ins Leben. Und das muss man sagen: Druck und Stress spielen eine große Rolle bei uns und nehmen sicherlich auch Einfluss auf die Erfolgschancen. Wir sehen es immer wieder bei Paaren (auch da, wo die Männer eingeschränkte Spermiogramme aufweisen), dass auf einmal spontan eine Schwangerschaft in Behandlungspausen oder für das zweite Kind eintritt.

Das ist etwas, was ich Paaren am Anfang einer Behandlung eigentlich immer versuche zu vermitteln: Fangt an, euer Leben wieder etwas zu genießen und gebt die Verantwortung und den Druck an uns ab. Wir kümmern uns nun um „euer Schwangerwerden“. Ich erinnere einen Fall, da rief mich eine Patientin zwei Monate nach unserem Erstgespräch an und bedankte sich, dass ich ihr so viel Druck und Anspannung genommen habe und sie nun von alleine schwanger geworden sei. Ob Zufall oder Statistik oder doch die Stressreduktion durch unser Gespräch am Ende zu dieser Schwangerschaft geführt haben, das weiß natürlich keiner – aber ich denke, das Zusammenspiel aller Faktoren ist wichtig.

Um noch mal zum Thema Tabu zurückzukommen. Was glaubst du, was für eine Enttabuisierung passieren muss?

Aufklärung! Man muss anfangen, richtig mit Jugendlichen über Sexualität zu sprechen. Am besten sollten das vielleicht Ärzt:innen übernehmen, ggf. auch in bestimmten Altersstufen in zum Teil getrennten Jungs- und Mädchenrunden, damit die Schamgrenze, die ja einfach immer existiert, so gering wie möglich gehalten wird. Ich habe das Gefühl, dass nur die wenigsten überhaupt wissen, was ein Zyklus ist. Wenn ich Frauen in der Sprechstunde frage, wie ihre Zykluslänge ist, dann antworten sie mir häufig mit „3 – 5 Tage“. Sie verwechseln dann die Menstruationsblutung mit ihrem Zyklus. In diesem Bereich findet einfach viel zu wenig Aufklärung statt. Es hat mir in der Schule auch niemand erzählt, dass es mit zunehmendem Alter schwieriger wird, schwanger zu werden.

Auch das Thema sichere Verhütung oder HPV-Impfung findet in den Schulen nicht statt. Die meisten Menschen wissen überhaupt nicht, was HPV-Viren sind und was sie an Krankheiten verursachen können. Obwohl es sich hier um eine Impfung zur Vorbeugung von Krebs und Krebsvorstufen sowie Genitalwarzen handelt, sind ganz viele Jugendliche nicht geimpft. Vermutlich, weil zu wenig Informationen und zum Teil falsche Informationen kursieren. Viele junge Mädchen verhüten bei ihrem ersten Mal Geschlechtsverkehr gar nicht! Nicht mal mit Kondom, weil auch hier Scham und Unwissen eine große Rolle spielen. Das ist extrem gefährlich, vor allem wenn es dann zu ungewollten Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüchen mit häufig langwierigen psychischen Folgen führt – vieles davon ist vermeidbar! Mädchensprechstunden bei Frauenärzt:innen sind z. B. eine Idee.

Wieso hast du dich für die Arbeit im fertilitycenter entschieden?

Ich habe mich schon seit ich denken kann für Hormone interessiert und wollte immer gerne frühzeitig in diesen Bereich eintauchen. Das liegt wohl u. a. daran, dass mein Vater gynäkologischer Endokrinologe und Reproduktionsmediziner ist. Mein Opa und Onkel sind dann auch noch Frauenärzte, da passiert es irgendwie leicht, dass man da so „rein- oder hinterherrutscht“. Ich glaube, wenn man als Kind mitbekommt, dass alle zufrieden zur Arbeit gehen und auch wieder nach Hause kommen, dann schafft das viel Vertrauen. Zudem bin ich ein eher sicherheitsliebender Mensch. Klare Vorgaben und genaue Fahrpläne für die Zukunft, also alles das, was ein Medizinstudium mit sich bringt, sind da sehr gut geeignet.

Die Reproduktionsmedizin und Endokrinologie ist ein spannender Bereich der Gynäkologie. Wir arbeiten hier ja nicht nur mit einzelnen Patientinnen zusammen, sondern überwiegend auch mit Paaren, das bietet dynamische und spannende Geschehen und Verläufe. Wir haben viele Paare, die uns noch während der Schwangerschaft oder auch danach regelmäßig Bilder und liebe Worte schicken. Das ist einfach schön und bringt Spaß. Natürlich muss man auch mit traurigen Geschichten leben lernen – aber es ist häufig sehr positiv bei uns und man kann vielen Menschen helfen und deren Leben für immer verändern.

Außerdem ist der Bereich wahnsinnig vielfältig. Wir arbeiten mit so vielen verschiedenen Menschen zusammen: hetero- sowie homosexuelle Paare, Singlefrauen, krebskranke Patient:innen, die noch kurz vor Therapiebeginn Ei- und Samenzellen einfrieren möchten, junge Frauen, die ihre Fruchtbarkeit für spätere Tage erhalten möchten – und das ist meiner Meinung nach auch ein wichtiges Thema: „Social Freezing“. Über dieses Thema wird, finde ich zumindest, eher weniger gesprochen, obwohl es so viel Potential birgt. Durch das Einfrieren von unbefruchteten Eizellen in jungen Jahren hat man als Frau die Möglichkeit, sich seine Fruchtbarkeit für später zu erhalten. Garantien, dass es dann später klappt, gibt es nie – aber Garantien gibt es nirgendswo bei uns. Gerade für Frauen, die sich erstmal auf ihre Karriere konzentrieren möchten, ist das Social Freezing eine großartige Möglichkeit, nicht mit Anfang dreißig in ein „Ticken der Uhr“ zu verfallen und wohlmöglich noch schnell den nächstbesten Mann zu heiraten, um noch Kinder kriegen zu können. Da sind wir Frauen evolutionsbedingt meiner Meinung nach benachteiligt im Vergleich zu unseren männlichen Partnern, die häufig noch in hohem Alter problemlos zeugen können. Das empfinde ich persönlich als „unfair“. Es ist daher schade, dass Social Freezing nicht von den Krankenkassen übernommen oder zumindest unterstützt wird.

Was kostet „Social Freezing“ und wie funktioniert es?

Pro Versuch muss man mit ca. 2.500 € rechnen. Es läuft erstmal quasi genau wie bei einer künstlichen Befruchtung ab: wir stimulieren die Frauen mit Hormonspritzen und regen die Eierstöcke damit an, so viele Eibläschen wie möglich zu bilden. Dann findet die Eizellentnahme statt und anschließend werden alle reifen Eizellen eingefroren. Es ergibt Sinn, gleich ein paar mehr Eizellen einzufrieren, da nicht alle Eizellen das Auftauen überleben und sich nicht immer alle befruchten lassen. Es kommt natürlich auch auf das Alter der Frau bei Entnahme der Eizellen an, aber 20 – 30 Eizellen wären schon ideal. Und wie bereits gesagt: eine Garantie, dass es sicher mit den eingefrorenen Eizellen später klappt, hat man nie, aber einen kleinen Vorrat zu haben, schadet auch nicht und nimmt im Zweifel ziemlich viel Druck und Anspannung. Wir haben bislang relativ wenig Social Freezer:innen und viele kommen leider auch erst sehr spät zu uns. Mit zunehmendem Alter sinkt i. d. R. die Qualität der Eizellen und bei vielen auch die Anzahl pro Entnahme.

Ich würde mir sehr wünschen, dass in Zukunft mehr über das Thema „Social Freezing“ aufgeklärt wird, an Schulen und Universitäten z. B., denn nur ein gewisses Maß an Aufklärung kann den Druck in Richtung einer eventuellen Kostenübernahme durch Dritte in Zukunft anstoßen.

Über das fertilitycenter Schleswig-Holstein

An den drei Standorten in Kiel, Flensburg und Neumünster beraten und begleiten Luisa Völckers und ihre Kolleg:innen alle Paare und Singles mit viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen auf dem Weg zur Erfüllung des Kinderwunschs. Zu den angebotenen Leistungen gehören neben der Diagnostik und Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch auch der Fertilitätserhalt vor keimzellschädigender Therapie (z. B. Therapie bei Krebserkrankungen) mittels Kryokonservierung (Einfrieren) befruchteter sowie unbefruchteter Eizellen oder Spermien, Social Freezing, die Beratung und Hormonbehandlung von Transgendern sowie sonstige Hormonfragen. Alles Leistungen und weitere Infos zum fertilitycenter Schleswig-Holstein findest du hier.

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