Moin aus dem Dorfkrug Harms!
Wir hoffen, Ihr hattet frohe Ostern und genießt es genauso wie wir, dass nach zwei Jahren Corona so langsam wieder eine gewisse (Aus-)Gelassenheit in das gesellschafftliche Leben einkehrt. Bei uns kann wieder getanzt und gesungen werden. Feiern müssen nicht mehr um 23 Uhr enden und ein Küsschen für die Liebsten ist auch mal wieder drin. Ein wenig vorsichtig solltet Ihr natürlich trotzdem noch sein.

Eine Sache, die wir in den vergangenen beiden Jahre wirklich schmerzlich vermisst haben, war unser Osterfeuer. Da unser Betrieb früher auch eine Landwirtschaft beinhaltete, haben wir hinter unserem Haus noch eine kleine Wiese. Dort häuften wir zu Ostern immer das auf, was das Jahr über beim beschneiden der Bäume über war. Meist saßen wir abends nur mit einer Handvoll Leuten um das Feuer und genoßen die Wärme. Im Jahr 2019 richteten wir jedoch zum ersten Mal ein richtiges Osterfeuer aus. Um der Freiwilligen Feuerwehr an ihrem Stammsamstag keine Konkurrenz zu machen, entschieden wir uns für den Gründonnerstag als Veranstaltungstag.

Kennenlernen am Osterfeuer

Kurz zuvor waren neben uns zwei kleine Neubaugebiete fertiggestellt worden und die frisch Zugezogenen schauten schon ein wenig verdattert drein, als der Wirt von nebenan auf einmal vor der Tür stand und sein Vorhaben ankündigte. Ein wenig lauter könne es werden, rauchig auch, und vielleicht ein bisschen später. Aber man sei herzlich eingeladen und die Holzreste von der gerade beendeten Baustelle könnten gerne mitgebracht werden. Da waren die meisten schon überzeugt. Und so wurde es auch ein sehr schöner Abend. Das Wetter stimmte und Alt- und Neubürger:innen hatten einen tollen Rahmen, um sich kennenzulernen.

Endlich geht es wieder los!

Nur leider blieb es fürs Erste bei diesem einen größeren Osterfeuer. In den beiden Folgejahren haben wir immer fleißig Brennmaterial gesammelt. Die Hoffnung, dass es dieses Jahr doch mal wieder klappen könnte, kam jedes Frühjahr wieder auf, wurde jedoch immer von diesem doofen Virus zunichte gemacht: Auf einmal saßen wir doch wieder nur zu dritt um die Glut …

Ostern 2022 sollte uns aber nichts mehr aufhalten! Die Getränke wurden kaltgestellt und die Nachbarn und Freunde wieder eingeladen. So fing sich unsere kleine Wiese am Gründonnerstag um 17.00 Uhr langsam an zu füllen. Für die Kinder gab es Stockbrot und eine Ostereiermalstation, für die Großen ein Frischgezapftes. Überall wuselte und wimmelte es. Es ist schon erstaunlich, für wieviel Nachwuchs das besagte Neubaugebiet in den zwei Jahren gesorgt hat.
Weil wir es gerne einfach mal ein bisschen anders machen als der Rest, sorgte bei uns ein Reggae Soundsystem für die musikalische Untermalung. Dies kam super an und während das Feuer prasselte wurde schon früh das eine oder andere Tanzbein geschwungen. Die gute Stimmung hielt den ganzen Abend. Den Nachbarn zuliebe wurde der DJ um 24:00 Uhr überredet, die Musik abzustellen. Es hätte aber noch lange so weitergehen können.

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Fotos: Privat (2)

Vorfreude aufs nächste Jahr

Was bleibt, sind viele schöne Erinnerungen, die Gewissheit, dass das Dorf in den vergangenen zwei Jahren das Feiern nicht verlernt hat und etwa 300 € gesammelte Spenden für die Flüchtlingshilfe.
Einer Neuauflage im nächsten Jahr steht wohl hoffentlich nichts im Wege. Wir freuen uns!
Ach und liebe Feuerwehr, wenn Ihr abends um 21:30 Uhr wieder kein Bier und Wechselgeld mehr haben solltet – wir helfen Euch auch nächstes Jahr gerne wieder aus. Vielleicht haben wir dann auch wieder Frittenfett, denn das konnten wir dieses Mal beim besten Willen nicht entbehren!

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